Bitterstoffe, Entzündungen und Verstopfungen

Unter dem Begriff „Bitterstoffe“ wird eine Gruppe von chemisch unterschiedlich aufgebauten Pflanzeninhaltsstoffen zusammengefasst, die sich in ihrer Wirkung ähnlich sind oder ergänzen. Bitterstoffe sind im Pflanzenreich weit verbreitet und natürlicherweise auch in vielen unserer Gemüsesorten enthalten.

Sie regen die Produktion von Magensäure, Galle und Bauchspeicheldrüsenenzymen an. Mit der Nahrung aufgenommene Kohlehydrate, Fette und Eiweißverbindungen werden dadurch gründlicher aufgespalten und besser verwertbar.

Zusätzlich verstärken Bitterstoffe die Darmperistaltik, die "Verdauungsbewegungen" des Darmes, verkürzen so die Verweildauer verdauter Nahrungsbestandteile im Darm und fördern die Darmentleerung. Da bitter schmeckende Nahrungsmittel von den meisten Menschen abgelehnt werden, sind vermehrt Gemüsepflanzen ohne, oder solche mit einem sehr geringen Bitterstoffgehalt, gezüchtet worden. Dadurch ist ein Mangel an diesen für unseren Stoffwechsel wichtigen Pflanzeninhaltsstoffen entstanden, der durch die Einnahme eines Ergänzungspräparates behoben werden kann.

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